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Schweigemarsch Würzburg…

Soldatengedenken berichtet:

Der Marsch stieß auf verhaltenes Interesse, wohl wie KTzG es bezeichnet: Auf freundliches Desinteresse. Es gab keine Wahrnehmbaren Störungen und von meiner Seite konnte ich merken, dass einige der Teilnehmer noch vor meiner Rede durch den Marsch sichtlich ergriffen waren. Die Presse zeigte freundliches Interesse, die Zusammenarbeit mit der Polizei war hervorragend. An dieser Stelle noch einmal ein herzliches Dankeschön an die zuständigen Beamten! Als Fazit kann ich sagen, dass ich mit Ablauf und Größenordnung absolut zufrieden war. Ich hatte auf mindestens 40 Teilnehmer gehofft und nicht mehr als 100 erwartet. Diese Erwartungen wurden voll erfüllt. Wegen des schönen Sonntagswetters war in den Teilen der Stadt ohne Straßencafés eher wenig los, die meisten waren wohl eher am Main oder im Park. Hier war natürlich die Organisation als Schweigemarsch hinderlich, da man nicht durch Rufen oder Geräusche auf sich aufmerksam machen konnte. Zum nächsten Mal wäre es überlegenswert, eine Trommel mitzuführen, die den Marsch mit einen beständigen Trommelwirbel begleitet. Gleichfalls sollte das nächste Mal unbedingt ein Megaphon vorhanden sein, um mehr als nur die unmittelbar umstehenden ansprechen zu können. Für das Gedenken der Toten ist “Ich hatt’ einen Kameraden” aus der Trompete unerlässlich, wenn möglich wird das beim nächsten Mal gespielt. (zum vollständigen Bericht geht es hier)

Die Mainpost berichtet:

Er hatte dazu aufgerufen und ging mit einer Deutschlandfahne voran: Mit einem Schweigemarsch durch die Innenstadt wollte der Würzburgeram Sonntag ein Zeichen der Solidarität mit den deutschen Soldaten in Afghanistan setzen. Rund 20 Menschen folgten ihm. Sie trugen Blätter, auf die die Namen und Todesdaten der bisher gefallenen Bundeswehrsoldaten geschrieben waren. Heinrich selbst – er schließt gerade sein Geschichtsstudium ab und macht sich mit einer Consulting-Firma und einem Zigarrenhandel selbstständig – war vor neun Jahren Wehrdienstleistender. Er habe viele Freunde und Bekannte bei der Bundeswehr, auch im Afghanistan-Einsatz. Diesen könne man ablehnen, findet der 27-Jährige. So lange er aber vom Bundestag befohlen ist, sollten die Soldaten die Bevölkerung an ihrer Seite wissen. Deshalb hat Heinrich – voll des Lobes über den neuen Verteidigungsminister – vor drei Jahren die Internetplattform „Soldatengedenken.de“ gegründet.

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